Wanderung zwischen Thale und Treseburg am 31.10.2005
Reformationstag, 31.10.2005
Wir sind glücklich, in Brandenburg zu arbeiten. Denn hier ist der Reformationstag ein
Feiertag. So gleich nutzten wir dies, um eine schöne Wanderung im Harz zu unternehmen.
Früh am morgen ging es los Richtung A 2 bis nach Magdeburg Sudenburg. Weiter ging es auf
der A 14 und anschließend die B 81 nach Quedlingburg und anschließend nach Thale. Auf
einem Parkplatz unweit der Seilbahnen haben wir geparkt und uns wanderfertig gemacht. Mit
dem Sessellift ging es hinauf zur Roßtrappe, von wo wir bereits einen wunderbaren
Ausblick auf den Harz und das Bodetal hatten. Steil ging es bergab hinunter zur Bode, wo
wir im bunten Herbstlicht der Bode auf und ab folgten. Im Herbst ist der Harz auf jeden
Fall einen Besuch wert. Wir sind dem Fluß ca. 10 km gefolgt bis nach Treseburg. In
Treseburg haben wir lecker zu Mittag gegessen, war jedoch recht teuer gewesen. Die
Ausschilderung für den weiteren Verlauf des Wanderweges TK 21 zum Hexentanzplatz war
jedoch etwas verwirrend. Wir glaubten, noch 15 km laufen zu müssen und es war bereits
früher Nachmittag. Also liefen wir im Eiltempo los. Im Herbst geht die Sonne eher unter
und wir sahen uns schon im dunklen durch den Wald laufen, gegen Felsen knallen und in der
Bode badend. Hin und wieder haben wir andere Wanderer überholt, die mit einer Seelenruhe
den Weg entlang liefen. Da wurden wir stutzig was die Länge des Weges betraf. Wir kamen
am Aussichtspunkt .Weißer Hirsch. vorbei, von dem man einen schönen Ausblick auf das
Bodetal hat. Nach einiger Zeit kamen uns immer mehr Menschen entgegen und plötzlich
standen wir vor einem Zoo. Wir hatten bereits nach 5 km den Hexentanzplatz erreicht. Da
wurde uns die Wanderkarte auf der Tafel erst verständlich. Die 15 km waren die gesamte
Wanderstrecke, nicht der Abschnitt von Treseburg bis zum Hexentanzplatz. Puh, Glück
gehabt. Doch keine Übernachtung im Bodetal. Der Hexentanzplatz ist genau dies gewesen,
was wir meiden: Menschenmassen. Lange haben wir es dort nicht ausgehalten. Der Krach, der
Geruch, furchtbar. Wir holten uns ein leckeres Eis und machten uns per Seilbahn auf den
Rückweg zu unserem Parkplatz. Unsere Wanderung war sehr schön gewesen. Es ging zwar
ständig bergauf und bergab, doch kann man diese Tour als leicht einstufen. Die bunten
Kleider der Bäume im Herbst sind ein einmaliges Erlebnis. Und mit 20 Grad war es sehr
warm. Am Abend ging es ohne Probleme nach Hause. Schade ist nur, das wir immer so weit
fahren müssen, um wandern zu können. Aber was tut man nicht alles.